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Das E-Bike und der Winterschlaf


Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken und man ist immer weniger mit dem E-Bike unterwegs. Doch was macht man mit dem treuen Gefährten im Winter? Hier sind einige Tipps die Sie für die Einwinterung beachten sollten.

 

 

 

 

  • Allgemeines: Bereiten Sie Ihr Pedelec/E-Bike wie ein herkömmliches Rad auf den Winter vor: putzen, ölen und trocken einstellen sind die Basis - umso mehr, wenn Sie im Winter auch fahren wollen.
  • Reinigung: Wenn Sie das Rad reinigen wollen: Finger weg vom Hochdruckreiniger, denn der kann Wasser in Lager und Kontakte drücken. Wasser, Schwamm und Lappen sind die richtigen Werkzeuge. Im Herbst und Winter (Streusalz, Schneematsch, etc.) bietet es sich an, den Lack des Rahmens besonders zu schützen. Behandeln Sie den Rahmen nach dem putzen zum Beispiel mit einer Schutzpolitur.
  • Abstellplatz: Garage oder Carport genügen, um das Fahrrad vor Feuchtigkeit zu schützen. Als Alternative gibt es spezielle Radgaragen aus Holz, Kunststoff oder Metall, die ein oder gleich mehrere Räder vor Vandalismus und Nässe schützen.

Darauf müssen Sie beim Akku Ihres Pedelecs achten

  • Elektrik: Besondere Aufmerksamkeit erfordert die Elektrik Ihres E-Bikes. Dauerregen sowie nabentiefes Eintauchen in Pfützen sollten Sie vermeiden und das Pedelec keiner dauerhaften Feuchtigkeit aussetzen.
  • Kontakte: Konservieren Sie die Kontakte der Batterie gelegentlich mit entsprechendem Pflegeöl.
  • Akku: Ihren Akku sollten Sie vollgeladen bei 10 bis 15 Grad Celsius und natürlich im Trockenen lagern. Dabei gilt für Nickel-Cadmium- und Nickel-Metallhydrid-Akkus: erst komplett entladen, dann aufladen. Wenn Sie im Winter pausieren, sollten Sie dies alle sechs bis acht Wochen wiederholen, denn solche Akkus entladen sich schnell selbst und mögen Tiefentladungen gar nicht, können kaputt gehen.

Moderne Lithium-Ionen-Akkus haben hingegen kennen diese Probleme nicht in diesem Umfang. Trotzdem sollten sie alle zwei bis drei Monate nachladen.

  • Bei Zimmertemperatur laden: Wenn Sie Ihre Akkus nachladen, sollten Sie dies idealerweise bei Zimmertemperatur tun - auf keinen Fall bei Frost.
  • Extreme meiden: Vermeiden Sie Extremtemperaturen, dann lebt ihr Akku länger.

Mit dem E-Bike im Winter sicher unterwegs

  • Vorausschauendes Fahren: Kein Geheimnis - im Herbst sind die Straßen- und Lichtverhältnisse oft nicht einfach. Daher gilt auch hier der Leitsatz: Vorsicht statt Nachsicht. Fahren Sie vorrausschauend, halten Sie mehr Abstand zu anderen Verkehrsteilnehmern. Passen Sie vor allem die Geschwindigkeit den äußeren Verhältnissen an, fahren Sie langsamer und vermeiden Sie harte Bremsmanöver. Bremsen Sie auch nicht in Kurven - bei rutschigem Untergrund (z.B. nasses Herbstlaub) könnte dies unter Umständen einen Sturz zur Folge haben.
  • Schnee und Eis: Wenn Sie über Schnee und Eis fahren wollen, sollten Sie vielleicht sogar über Spike-Reifen für Ihr Pedelec nachdenken. Auf jeden Fall müssen Sie beim Anfahren aufpasse: Auf glattem Untergrund können die Räder durch den Motorschub leichter durchdrehen. Fahren Sie deshalb mit niedriger Unterstützung an.
  • Auffällig und warm: Denken Sie daran vor allem in den Morgen- und Abendstunden auffällige, bzw. reflektierende Kleidung zu tragen. So werden Sie im Strassenverkehr besser gesehen. Handschuhe dürfen im Herbst und Winter natürlich nicht fehlen. Mit kalten Fingern auf dem Pedelec - das macht keinen Spaß. Ein guter Tipp ist ebenfalls eine winddichte Helmmütze. So bewahren Sie einen warmen Kopf - und haben Spaß beim E-Biken im Winter und Herbst.

Quelle: elektrobike-online.com

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Sind die 29er lediglich eine Erfindung der Fahrradindustrie, um im technisch bereits weit entwickelten Mountainbike-Segment ein weiteres Verkaufsargument zu transportieren? Das würde den großen Erfolg dieser neuen Kategorie in den USA kaum erklären, wo im Hardtail-Segment, also bei Mountainbikes ohne gefedertes Hinterrad, fast ausschließlich nur noch 29er gekauft werden. Auch unter den vollgefederten Bikes gewinnen die 29er im Mutterland des Mountainbikes rasch Marktanteile.


Die Ursachen für diesen Erfolg sind vielmehr in den besonderen Fahreigenschaften der großen Laufräder zu suchen. Ein größeres Rad – ein 29er hat ungefähr 60 mm mehr Durchmesser als ein klassisches MTB-Laufrad – rollt einfacher über Hindernisse und besitzt mehr Auflagefläche, also mehr Traktion. Zudem bietet die größere Rotationsmasse mehr Laufstabilität bei niedrigen Geschwindigkeiten. Auch die Bike-Geometrie profitiert von der Umstellung: 29er-Fahrer beschreiben das Gefühl, mehr im Bike als auf dem Bike zu sitzen. Die Verbindung von Mensch und Sportgerät fühlt sich harmonischer an. Diese Stärken spielen die 29er vor allem auch auf kniffligen Trails aus: Je schwieriger das Terrain, desto mehr kommen die Vorteile der großen Laufräder zur Geltung

 

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